Wertentwicklung von Immobilien: Energieeffizienz als Einflussfaktor

Eine Analyse von ImmoScout24 hat sich mit der Wertentwicklung energieeffizienter und unsanierter Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser beschäftigt. Die Analyse hat ergeben, dass Eigentumswohnungen der Energieeffizienzklassen A und B seit 2021 an Wert gewinnen, während unsanierte Wohnungen an Wert einbüßen.  

Beeinflusst werden die Immobilienpreise unter anderem durch das Gebäudeenergiegesetz sowie die EU-Gebäuderichtlinie. Analysiert wurde der Zeitraum von Quartal eins im Jahr 2021 bis zu Quartal vier im Jahr 2025. So verzeichnen Eigentumswohnungen der Energieeffizienzklasse A einen Wertgewinn von 13%. Wohnungen, die zur Energieeffizienzklasse F gehören, haben hingegen 4% und Wohnungen der Klassen G und H 12% an Wert verloren. 

Anders verhält es sich bei Einfamilienhäusern. Diese bleiben laut Analyse preisstabiler und haben unabhängig von der Energieeffizienzklasse im beobachteten Zeitraum an Wert gewonnen. Am höchsten ist der Wertanstieg bei Häusern der Klasse A, der im Schnitt 16% beträgt. Doch Häuser der Klasse H haben ebenfalls an Wert gewonnen, nämlich 7%. 

Wichtig zu erwähnen ist jedoch, dass sich die meisten Einfamilienhäuser in ländlichen Regionen oder am Stadtrand finden lassen. Dort sind die Preise meist geringer, weshalb Käufer häufig mehr finanziellen Spielraum für Sanierungsmaßnahmen haben.

Eine Eigentumswohnung zu sanieren ist organisatorisch häufig etwas aufwendiger als bei einem Haus. So muss oft das Einverständnis der Eigentümergemeinschaft eingeholt werden, weil Sanierungsmaßnahmen nicht immer nur die einzelne Wohnung betreffen. Bei Einfamilienhäusern hingegen können Sanierungen zeitlich flexibel und in eigener Planung erfolgen.  


Quelle: https://www.immobilienscout24.de/unternehmen/news-medien/news/default-title/unsanierte-wohnungen-verlieren-an-wert/  


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